Nachbarschaften schaffen

Landkreis Emsland stellte prämierte Nachbarschaftsinitiativen vor

 


 

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Meppen. Unter dem Motto „Nachbarschaften schaffen“ ludt der Seniorenstützpunkt Niedersachsen im Landkreis Emsland am 19.05.2015 Vertreter von Kommunen, Wohlfahrtsorganisationen, Freiwilligenagenturen- und zentren, Vereine, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zu inem Informationsnachmittag ein. Hier soll das „Voneinander lernen“ zu einem Grundsatz werden. Frei nach dem Motto „Abgucken ist gewollt“ soll der Anreiz zur Bildung von Nachbarschaftsinitiativen im Emsland gegeben werden.

 

An diesem Nachmittag stellten sich ausgewählte Nachbarschaftsinitiativen

 

  • AntiRost Braunschweig e. V.
  • Grafschafter Bürgergemeinschaft e. V. aus Nordhorn
  • Nachbarschaftsinitiative Feriendorf e. V. aus Quakenbrück
  • „Wohnen mit Zukunft“ in der Samtgemeinde Neuenkirchen

 

mit ihren Erfahrungen vor, die im Jahr 2012 als Erfolgsmodelle vom damaligen Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration prämiert und gefördert wurden.

 

„Wer hilft mir, wenn ich nicht mehr selbst einkaufen gehen kann? Wie erreiche ich die nächste Arztpraxis? Wer wechselt mir meine LED aus?"

 

Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele hilfebedürftige bzw. ältere Menschen, die im Alltag zunehmend Unterstützung brauchen? Im Sinne der Nachbarschaftsarbeit können wohnortnahe Beziehungen durch gegenseitige Unterstützung und Hilfe gefördert werden. Nachbarn sind im Unterstützungsnetzwerk älterer Menschen neben Familienangehörigen wichtig. Sie erledigen Einkäufe und sind für Notfälle da.
Bevor aber Hilfe angenommen werden kann, sind das Kennenlernen und der Aufbau einer Vertrauensebene wichtig. So muss eine ausgeglichene Balance von Geben und Nehmen ermöglicht werden. Tauschwährungen wie bei Tauschringen oder Aufwandsentschädigungen bei Einkaufs- und Haushaltshilfen können hier weiterhelfen. Die Nachbarschaftsinitiativen treten dabei nicht in Konkurrenz zu bestehenden Anbietern, wie Handwerkern, Taxiunternehmern etc. Auch werden insbesondere keine pflegerischen Leistungen erbracht. In Zeiten des Wandels – auch heute im demografischen Wandel – ist es naheliegend zu überlegen: „Wie können wir uns selbst helfen!“ - Generationsübergreifend!

 

Weitere Informationen und Kontakte zu den vorgestellten Initiativen im Seniorenstützpunkt Niedersachsen (SPN) im Landkreis Emsland, Kerstin Knoll, unter der Telefonnummer 05931 44-1267 und der E-Mail seniorenstuetzpunkt @emsland.de.