EurSafety Health-Net

 

Hauptziele des EurSafety Health-Net-Projekts sind die Stärkung der Patientensicherheit und der Schutz vor Infektionen. Konkret bedeutet das, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Schutz der Menschen vor Infektionsgefahren wie z. B. H1N1 zu stärken, auf der anderen Seite aber auch Infektionen zu vermeiden, denen Patienten behandlungsbedingt ausgesetzt sind. Hierbei ist insbesondere der Schutz vor Erregern mit Antibiotikaresistenz (z. B. MRSA) von herausragender Bedeutung, da der Anteil dieser Erreger in Deutschland bis zu 20mal höher liegt als in den Niederlanden.

 

Moderiert und überwacht werden die einzelnen Maßnahmen des Projektes von den örtlichen Gesundheitsämtern. Insbesondere sollen sie kontrollieren, ob die einschlägigen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts eingehalten werden. Langfristig sollen weitere Einrichtungen wie Krankentransportdienste und Alten- und Pflegeheime sowie ambulante Pflegedienste mit ins Boot geholt werden.
Regelmäßige Runde Tische runden die Netzwerktätigkeiten ab, bei denen Vertreter aus den Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und weitere Akteure des Gesundheitswesens zusammenkommen, um aufgetretene Probleme zu diskutieren, Neuerungen zu besprechen und gemeinsame Strategien festzulegen.

 

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