04.09.2026

Mutige Stimmen und historische Wendepunkte

Ausstellung zur Gleichberechtigung noch bis 13. September im Kreishaus zu sehen

 

Meppen. Gleichberechtigung ist mehr als ein gesellschaftliches Ziel – sie ist ein Versprechen. Und ein Auftrag, den die bundesdeutsche Verfassung allen mit auf den Weg gibt. Seit 1994 verpflichtet Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes den Staat, die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern aktiv zu fördern. „Gleichberechtigung ist kein Wunsch, kein Extra, kein Zugeständnis – sondern ein Verfassungsauftrag. Und nicht verhandelbar“, heißt es im Begleittext zur Wanderausstellung mit dem Thema „Gleichberechtigung im Grundgesetz – Das Ringen um Frauenrechte und Demokratie in Deutschland“, die noch bis Sonntag, 13. September, im Foyer des Kreishauses, Ordeniederung 1, in Meppen zu sehen sein wird.

 

„Demokratie braucht Gleichberechtigung. Und die Erinnerung daran, wie mühsam sie errungen wurde. Gleichstellung ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine fortwährende Aufgabe, denn vieles ist noch offen und nicht eingelöst“, sagt Marlies Kohne, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Emsland.

 

Die Wanderausstellung des Landkreises Harburg erzählt von mutigen Stimmen, historischen Wendepunkte und dem jahrzehntelangen Ringen um die Gleichstellung von Frauen in Deutschland. Und auch davon, wie eng dieses Thema mit der Entwicklung der Demokratie verbunden ist. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Frauen, deren Einsatz für die gleichen Rechte die Geschichte geprägt hat, und deren Anliegen bis heute aktuell ist.

 

Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenfrei. Sie kann zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung (montags bis donnerstags von 8.30 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 16 Uhr, freitags 8.30 bis 12.30 Uhr) besichtigt werden.

 

 

Bild: Gleichstellungsbeauftragte Marlies Kohne (im roten Jackett) eröffnet die Ausstellung über das Ringen um Frauenrechte und Demokratie. (Foto: Landkreis Emsland)