05.01.2026

Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz

Medienpräventionstag vermittelt neue Impulse für Jugend- und Bildungsarbeit

 

Meppen. Künstliche Intelligenz (KI) verändert den Alltag junger Menschen und stellt Pädagoginnen und Pädagogen vor neue Herausforderungen. Wie kann Bildung dazu beitragen, dass Jugendliche KI-Technologien bewusst, kritisch und verantwortungsvoll nutzen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Medienpräventionstags 2026, der am Mittwoch, 25. Februar, ab 8.30 Uhr unter dem Titel „Künstliche Intelligenz. Chancen erkennen, Risiken verstehen – Gemeinsam für die Jugend“ in der Jugendherberge Koppelschleuse, Helter Damm 1, in Meppen stattfindet.

 

Künstliche Intelligenz mit ihren Chancen für Bildung, Kreativität und Teilhabe, aber auch mit ihren Risiken wie Fehlinformation, Abhängigkeit oder Datenschutzproblemen, soll während des Medienpräventionstags vertiefend beleuchtet werden. Die Teilnehmenden erhalten in neun Workshops praxisnahe Einblicke, wie KI in Unterricht und Jugendarbeit eingesetzt und reflektiert werden kann. Es geht konkret um soziale und gesellschaftliche Auswirkungen wie Schutz von Kindern vor Pseudo-Beziehungen mit KI, Feedbackprozesse, bis hin zu ethischen und nachhaltigen Zukunftsszenarien.

 

Den Auftakt der Veranstaltung macht Prof. Dr. Martin Korte, Neurobiologe und Gedächtnisforscher an der TU Braunschweig, mit einem Impulsvortrag. In ihm zeigt er auf, wie sich Menschen in einer digitalen Reizüberflutung behaupten und wie sie eine „Co-Intelligenz“ entwickeln können.

 

Nachmittags beleuchtet Katharina Mosene, tätig am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft sowie am Hans-Bredow-Institut, in ihrem Vortrag, welche Biases, also systematische Verzerrungen und Vorurteile, sowie Diskriminierungsmuster in KI-Systemen stecken – und warum kritisches Denken und digitale Literacy zentrale Zukunftskompetenzen sind.

 

Die Veranstaltung richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Interessierte, die ihre Medienkompetenz vertiefen und neue Impulse für die Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen gewinnen möchten. Sie wird vom Arbeitskreis Medien des Landkreises Emsland organisiert und durch die Bildungsregion Emsland unterstützt.

 

Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro; Teilnehmende aus der Bildungsregion Emsland zahlen wegen der Förderung durch die Bildungsregion 10 Euro.

 

Anmeldungen sind hier bis Samstag, 31. Januar, möglich. Bei Fragen steht beim Landkreis Emsland Ansprechpartnerin Carolin Römer unter der E-Mail-Adresse carolin.roemer@emsland.de zur Verfügung.