29.06.2026

2000 Jahre Verbrechensaufklärung 

Sonderausstellung im Emsland Archäologie Museum eröffnet

 

Meppen. Am vergangenen Dienstag (23. Juni 2026) eröffnete das Emsland Archäologie Museum die neue Sonderausstellung „Auf den Spuren der Wahrheit. 2000 Jahre Verbrechensaufklärung“. In Kooperation mit der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim zeigt das Museum in Meppen bis zum 12. Januar 2027 eine fesselnde Reise durch die Geschichte der Ermittlungsarbeit. Die spannende Spurensuche präsentiert die Entwicklung kriminalistischer Methoden von der Antike bis in die heutige Zeit.

 

In acht eindrucksvollen Inszenierungen zeigen mehr als 50 internationale Leihgaben den Einfluss des technischen Fortschritts auf die erfolgreiche Identifizierung von Täterinnen und Tätern. Historische Kriminalgeschichten aus dem Emsland bieten dabei faszinierende Einblicke in die Welt der regionalen Kriminalpolizei. Darüber hinaus erfahren die Besucherinnen und Besucher überraschende Verbindungen zwischen Ermittlungsarbeit und Archäologie oder ermitteln an interaktiven Stationen direkt am Tatort.

 

Zur Eröffnung begrüßten Landrat Marc-André Burgdorf, der Bürgermeister der Stadt Meppen, Helmut Knurbein, sowie der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Kriminaldirektor Martin Lammers die zahlreichen Gäste. „Die Ausstellung vermittelt in eindrucksvoller Inszenierung den Einfluss des technischen Fortschritts auf die erfolgreiche Identifizierung von Täterinnen und Tätern“, sagte Burgdorf.

 

Anschließend führten Museumsleiterin Lisa Schadow und Ausstellungskuratorin Clémence Rousset in das Konzept und die Inhalte der Sonderausstellung ein. Bereits am Eröffnungsabend konnten die Besucherinnen und Besucher die Ausstellung im Rahmen von drei Kuratorinnenführungen entdecken und spannende Einblicke in die Exponate und die Konzeption gewinnen. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse.

 

Als besonderes Highlight zieht sich ein mysteriöser Kriminalfall durch die Ausstellung. Dabei müssen Spuren, Hinweise und Beweise sowohl gefunden als auch analysiert werden. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Aktionstagen gemeinsam mit der Polizei, bunten Workshops für Kinder sowie Filmabenden und Fachvorträgen begleitet die Ausstellung während der gesamten Laufzeit.

 

Mehr zur Ausstellung und zum Emsland Archäologie Museum finden Sie hier 

 

 

Bild 1: (v. l.) Bürgermeister Helmut Knurbein, Museumsleiterin Lisa Schadow, Ausstellungskuratorin Clémence Rousset, Landrat Marc-André Burgdorf und Kriminaldirektor Martin Lammers beim Gang durch die Sonderausstellung „Auf den Spuren der Wahrheit“.

 

 

Bild 2: Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse, zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren der Einladung zur Ausstellungseröffnung ins Emsland Archäologie Museum gefolgt. (Fotos: Emsland Archäologie Museum)