Gymnasialkirche Meppen

 

Anschrift:


Gymnasialstraße 3
49716 Meppen

 

Tel. 05931 44-4040

 

Öffnungszeiten:


Aufgrund von Bauarbeiten ist die Gymnasialkirche voraussichtlich bis zum 08.09.2017 nicht frei zugänglich.

 

 

Beschreibung:


Die Gymnasialkirche in Meppen ist ein Kleinod barocker Baukunst. Sie wurde zwischen 1743 und 1746 als Schulkirche des 1642 gegründeten Gymnasiums Meppen erbaut. Dass Gymnasium befand sich in der 1726 bis 1729 errichteten unmittelbar benachbarten „Residenz".

 

Sowohl die Kirchenfassade mit dem geschwungenen Giebel, als auch die prächtige Innenausstattung der Kirche und ihre kostbare Stuckdecke weisen sie als Jesuitenkirche, aber auch als Marienkirche aus: Die überlebensgroße Skulptur der Schutzpatronin Hl. Maria Immaculata beherrscht die Fassade, die Mutter Gottes ist auf dem Altarbild, als Gnadenbild, im Zentrum der Stuckdecke und in den Deckenmedaillons der Lauretanischen Litanei dargestellt. Als Skulpturen in der Fassade, als Altarfiguren und in den Medaillons der Stuckdecke sind aber auch die Jesuiten Hl. Ignatius und Aloisius und andere Ordensbrüder, die sich insbesondere der Schulbildung der Jugend gewidmet haben, zu sehen. Seinen Anteil als Förderer des Kirchenbaus hat schließlich Fürstbischof Clemens August (1700-1761), der Erbauer von Schloß Clemenswerth bei Sögel, deutlich gemacht.

 

Seine Wappen zieren nicht nur den Hauptaltar, sondern auch das zentrale Relief in der Stuckdecke.