Bundesprogramm Kita Einstieg

Gute Kindertagesbetreuung ermöglicht gleiche Chancen für alle Kinder. Es werden bislang jedoch nicht alle Familien gleichermaßen von Kindertagesbetreuung erreicht, was sowohl an individuellen, wie auch strukturellen Gründen liegt. Stark belastete Sozial- und Wohnverhältnisse und Fluchterfahrungen stellen Zugangshürden für Familien zur Kita und damit zum frühkindlichen Bildungssystem dar. Deshalb ist es so wichtig, gerade für diese Familien mit niedrigschwelligen Angeboten Brücken in die frühe Bildung zu bauen, um so Chancengerechtigkeit im Bildungssystem herzustellen.

 

Seit Oktober 2017 ist das Projekt „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ in der Fachstelle Integration angesiedelt. Gefördert werden vier halbe Stellen für Fachkräfte zur Umsetzung der Angebote sowie eine Stelle zur Koordination der Fachkräfte und zur Verwaltung der Projektmittel. Deutschlandweit fördert das Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend ca. 300 Standorte.

 

Durch die Förderung im Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ gibt es die Möglichkeit, neue Angebote zu erproben, auf bestehende Angebote aufzubauen und vorhandene Netzwerke zu erweitern. Damit die Angebote in einer Region aufeinander abgestimmt sind und gute Brücken in das Regelsystem bilden, werden sie durch Koordinierungsstellen gesteuert.

 

Das Programm „Kita Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ arbeitet im Netzwerk eng mit lokalen Akteuren zusammen, denkt quer und vernetzet die vielfältigen Angebote für den Kita-Einstieg in der Region. Der Aufbau eines Netzwerks mit lokalen Akteuren wie Vertretern aus Gemeinden und kommunalen Gremien, Mütterzentren, Trägern der Erwachsenenbildung und Migrationsdiensten im Landkreis Emsland ist wesentlicher Bestandteil des Bundesprogramms.

 

Innovative Angebote erleichtern den Zugang zur Kindertagesbetreuung, begleiten Familien und bauen so Hürden – welcher Art auch immer – ab. Sie fangen die Familien auf, bevor sie durch das Raster fallen. Die Angebote richten sich am Bedarf der Familien aus und reichen von aufsuchender Familienarbeit bis hin zu einem offenen Spielplatzangebot.

 

Auch die stetige Fortbildung der Fachkräfte im Projekt kann durch die Projektmittel in den Blick genommen werden. So hat das Projekt nachhaltigen Einfluss auf die Strukturen im Emsland angesichts der Herausforderungen von Diversität und Integration. Es können nachhaltige Strukturen geschaffen werden, um insbesondere Kinder, die bisher noch nicht ausreichend erreicht werden, besser in die Kindertagesbetreuung zu integrieren.

 

Maßnahmen des Programms:

 

  • Initiierung, Erprobung und Durchführung von innovativen frühkindlichen Bildungsangeboten für Familien ohne Kita-Platz und ohne ausreichenden Zugang zum System der (frühkindlichen) Bildung
  • Fortbildungen für (angehende) pädagogische Fachkräfte aus dem Themenbereich „Diverse Gesellschaft“
  • Information und Aufklärung über das System der (frühkindlichen) Bildung

 

Auf der Website des Bundesprogramms Kita-Einstiegs wird in der Rubrik „Aus der Praxis“ die Programmumsetzung im Landkreis Emsland besonders hervorgehoben. Den Bericht finden Sie hier.
 

KOORDINIERUNGS- UND NETZWERKSTELLE des Bundesprogramms KITA Einstieg beim Landkreis Emsland
Frau Beenen
Telefon: 05931-44-1228
E-Mail: elena-maria.beenen@emsland.de

 

Ansprechpartner in den beteiligten Familienzentren vor Ort:

 

  • Familienzentrum Regenbogenland, Papenburg

Frau Bruns-Schneider
Telefon: 04961-91232042
Diensthandy: 01590-4386796
E-Mail: andrea.bruns-schneider@drk-emsland.de 

 

  • Familienzentrum St. Jakobus, Sögel

Herr Reuter
Telefon: 05952-969260
E-Mail: reuter.la@web.de

 

  • Familienzentrum St. Margareta, Meppen

Frau Kolberg
Telefon: 05931-3580
E-Mail: daniela-kolberg@gmx.de

 

  • Familienzentrum Haus der Familie, Spelle

Frau Schönefeld
Telefon: 05977-937132
E-Mail: Schoenefeld@spelle.de

 

 

gefördert vom: