Was erledige ich wo?

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Bezeichnung:
Privathochschule: Anerkennung
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie als freier Träger eine privatrechtliche (nicht staatliche) Hochschule betreiben wollen, bedürfen Sie der staatlichen Anerkennung durch das für Hochschulen zuständige Ministerium. Nur staatlich anerkannte Hochschulen dürfen eine entsprechende Bezeichnung (Universität, Hochschule, Fachhochschule) führen, Hochschulprüfungen abnehmen und Hochschulgrade verleihen.

Auch der Betrieb der Niederlassung einer ausländischen Hochschule bedarf der staatlichen Anerkennung durch das fachlich zuständige Ministerium. Niederlassungen von staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union könnte unter bestimmten Voraussetzungen als anerkannt gelten, ihr Betrieb ist sechs Monate im Voraus anzuzeigen.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Im Laufe des Anerkennungsverfahrens kommt es darauf an, dass durch geeignete Unterlagen und Konzepte die Voraussetzungen für die staatliche Anerkennung nachgewiesen werden.

Die Unterlagen brauchen bei der Erstanfrage noch nicht vorliegen; das zuständige Referat informiert dann im Einzelnen. Ein Antrag des Trägers der Hochschule kann erst dann beschieden werden, wenn darin schlüssig dargelegt ist, wie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt werden sollen. Bedeutsam sind die vorherigen institutionelle Akkreditierung im Rahmen einer Konzeptprüfung und die Studiengangsakkreditierung.

Welche Gebühren fallen an?

Für die Anerkennung enstehen die genannten Verwaltungsgebühren. Daneben sind die Kosten für die Akkreditierung durch den Antragsteller aufzubringen.

Verwaltungsgebühr: EUR 2.500 - 15.000

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen keine Fristen beachtet werden.

Was sollte ich noch wissen?

Ergänzend sei auf den "Leitfaden zur Konzeptprüfung“ des Wissenschaftsrates verwiesen.

Bemerkungen

Text überprüft durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur; aktualisiert am 30.03.2011