Kurzfassung der aktuellen Regeln für körpernahe Dienstleistungen

 

Bei einer verlässlichen Inzidenz von unter 100 können alle körpernahe Dienstleistungen wie auch Kosmetikstudios oder Tattoo-Studios geöffnet werden. Sofern bei der Dienstleistung ein durchgehendes Tragen einer medizinischen Maske nicht möglich ist, muss zuvor ein Test gemacht werden. Dabei kann es sich um einen PCR-Test oder auch um einen Selbsttest handeln. Welche Selbsttests freigegeben bzw. zugelassen sind, finden Sie auf der Seite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.


Im Idealfall wird Ihnen durch den Dienstleistungsbetrieb die Testung vor Ort ermöglicht. Bei einem Selbsttest, der Ihnen einen Zugang zu einer Dienstleistung ermöglichen soll, ist zu beachten, dass Sie diesen nicht zuhause machen können, sondern nur vor dem Betreten der Dienstleistungseinrichtung in Anwesenheit einer Person dieses Betriebs.


Sofern die bundeseinheitliche Notbremse (ab Inzidenz über 100) angewandt wird, sind körpernahe Dienstleistungen untersagt. Dabei sind jedoch solche Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen, sowie Friseurbetriebe und die Fußpflege jeweils mit der Maßgabe ausgenommen sind, dass die Art der Leistung es zulässt, Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) zu tragen. Vor der Wahrnehmung der Dienstleistungen eines Friseurbetriebs oder der Fußpflege ist zudem durch die Kundin oder den Kunden ein negatives Ergebnis einer innerhalb von 24 Stunden vor Inanspruchnahme der Dienstleistung mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorzulegen.


In längerfristig über 100 liegenden Regionen sind nicht medizinisch, therapeutisch, seelsorgerisch oder pflegerisch notwendige körperliche Dienstleistungen weitgehend untersagt. Lediglich das Friseurhandwerk und Angebote der Fußpflege bleiben unter strengen Auflagen erlaubt: Vorlage eines negativen Corona-Testnachweises und FFP2-Maskenpflicht für Dienstleister und Kunden.



Mit diesem Formular (Antigentest Bescheinigung) können Meldungen auf folgenden Wegen an den Fachbereich Gesundheitsdienste des Landkreises Emsland erfolgen: 

 

1. Per E-Mail an die Adresse: gesundheitsamt-corona@emsland.de
2. oder per Fax unter 05931-443733.