Corona: Häufige Fragen und Antworten

 

Hier finden Sie eine Übersicht häufiger Fragen und Antworten, die rund um das Corona-Geschehen von Bürgerinnen und Bürgern gestellt werden. 

 

Grundsätzlich gilt die Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2. 

Allgemeine Fragen beantwortet das Land in seinem FAQ, darüber hinaus hat das Land Niedersachsen häufige Fragen & Antworten nach Themengebieten aufgelistet. Hier gelangen Sie zu den einzelnen Bereichen:

 

  


 

Antworten auf häufig gestellte Fragen

(Stand 30.11.2021 - wird weiter überarbeitet)

 

 

  • Ich habe ein positives Testergebnis - wie geht es jetzt weiter?

Für Personen, denen ein positives Laborergebnis eines PCR-Testes vorliegt, ist hier in einem Leitfaden für positiv (PCR-)Getestete das weitere Verfahren erläutert und auch die Einbindung in die Kontaktnachverfolgung erklärt.

 

Ist bisher lediglich ein Schnell- oder Selbsttest-Ergebnis positiv, muss dieses durch ein positives PCR-Testergebnis bestätigt werden. Besprechen Sie sich hierzu mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt. (Achten Sie auch darauf, dass die Laborprobe wenn möglich mit Ihrer Mobilfunknummer versehen wird, damit die bestmögliche Benachrichtigung gewährleistet ist).  

 

 

  • Was gilt denn jetzt im Emsland?

Grundsätzlich gilt die Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2

 

Der Landkreis Emsland musste aufgrund der Entwicklung der 7-Tagesinzidenz sowie der Hospitalisierungsrate in Niedersachsen auf Grundlage der Corona-Landesverordnung die Warnstufe 2 feststellen, so dass die entsprechenden Verschärfungen der Warnstufe 2 mit Wirkung zum 1. Dezember 2021 in Kraft treten.  

 

 

  • Wie sehen denn die Beschränkungen derzeit im Detail aus? 

Die Regeln sind in der Verordnung aufgeführt, und hier durch das Land erläutert

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-185463.html. Eine gute Übersicht bieten darüber hinaus die folgenden Schaubilder des Landes:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

  • Was gilt im Bereich der Schulen und Kitas?

Für die Schulen gilt ausnahmslos Präsenzunterricht (Szenario A). Für die Kindertageseinrichtungen gilt dies ebenso. Es finden regelmäßige Testungen statt.

 

Die außerschulische Bildung und Erwachsenenbildung ist zugelassen.  

   

  • Ich habe in den vergangenen sechs Monaten eine COVID19-Infektion überstanden - woher kriege ich denn eine Bescheinigung?

Der Landkreis versendet diese "Genesenenbescheinigung", die Erleichterungen bei Testpflicht und Kontaktbeschränkungen bedeutet, automatisch an COVID19-Genesene: Betroffen sind im Emsland (Stand 10. Mai) rund 7.000 Personen, die ein Schreiben des Fachbereichs Gesundheitsdienste erhalten, das sie als Bescheinigung über ihre Genesung verwenden können.

 

  • Einzelne Bereiche sind über Schnelltests zugänglich – wo erhalte ich denn eine Testbescheinigung?

Soweit für einen Besuch Testungen vorgeschrieben sind, können dies PCR- oder PoC-Schnell- oder -Selbsttests sein, die Tests müssen allerdings unter Aufsicht durchgeführt werden. Dies ist

 

a) in einem zugelassenen Testzentrum möglich (z.B. in Apotheken oder Hausarztpraxen);

 

Zulässig ist jedoch auch

 

b) eine Testung direkt vor oder im Eingangsbereich einer Veranstaltung (ob der Betreiber diese Möglichkeit der Testung vor Ort anbietet bzw. zulässt, sollte im Vorhinein geklärt werden; hier ist eine Musterbescheinigung über einen (negativen) Test zu finden)

 

Und schließlich können
c) unter Aufsicht am Arbeitsplatz durchgeführte und bescheinigte Negativtestungen verwendet werden.

Jede dieser Bescheinigungen kann innerhalb der 24 Stunden beliebig oft verwendet werden. 

 

Aktuelle Details zu den Testungen gibt es hier beim Bundesgesundheitsministerium: 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-covid-19-tests.html  

 

 

  • Müssen auch Geimpfte eine Bescheinigung über ein negatives Testergebnis vorlegen?

Grundsätzlich entfällt die Pflicht zur Testung für vollständig Geimpfte und Genesene, ein entsprechender Nachweis über die Impfung oder eine innerhalb der vergangenen sechs Monate überstandene Infektion ist  ausreichend. Wenn aber durch die festgestellte Warnstufe das Modell 2Gplus zum Tragen kommt  (und das ist ab Warnstufe 2 der Fall), müssen auch Geimpfte und Genesene eine Bescheinigung über ein negatives Testergebnis vorlegen können, es sei denn, Sie sind bereits "geboostert", haben also ihre Auffrischungsimpfung erhalten.

 

 

  • Für wen sind die luca-Schlüsselanhänger vorgesehen und wie nutze ich sie?

Die Schlüsselanhänger sind für Personen vorgesehen, die kein Smartphone besitzen. Die Anhänger können bei den 19 emsländischen Kommunen (z. B. in den Bürgerbüros) sowie beim Landkreis Emsland kostenlos abgeholt werden. Es handelt sich dabei um kleine Plastikkarten, die mit einem QR-Code bedruckt sind, auf dem die eigenen Kontaktdaten hinterlegt sind. Der QR-Code kann dann beim Betreten eines luca-Standorts von den Betreibern gescannt werden. Für den Nachweis einer Impfung kann der Schlüsselanhänger bisher nicht genutzt werden.

  

 

  • Wo bekomme ich den digitalen Impfausweis?

Direkt beim Impftermin kann ein QR-Code für den digitalen Impfpass gefertigt werden. Bereits vollständig geimpfte Personen können bei Bedarf in einer Apotheker den digitalen Impfausweis erhalten. Eine Übersicht der beteiligten Apotheken findet sich unter www.mein-apothekenmanager.de.  Auch über das Impfportal des Landes Niedersachsen unter www.impfportal-niedersachsen.de und über die Hotline des Landes unter 0800 9988665 gibt es die Möglichkeit, den benötigten QR-Code digital oder postalisch zu erhalten.

 

Neben dem digitalen Impfnachweis auf dem Smartphone behalten der Ausdruck des digitalen COVID-19-Impfzertifikats und der gelbe Impfpass ihre Gültigkeit. 

 


       

  • Wo finde ich Hinweise zum Thema Hochrisikogebiet/Virusvariantengebiet? 

Für das Land Niedersachsen finden Interessierte hier Informationen dazu. 

 

  • Meine Corona-Warnapp ist rot. Was ist zu tun?

Die App informiert die Nutzerin/den Nutzer darüber, dass ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, da sie/er innerhalb der vergangenen 14 Tage Risiko-Begegnungen mit mindestens einer Corona positiv-getesteten Person hatte. Sie erhalten die Aufforderung, sich wenn möglich, nach Hause zu begeben und Begegnungen zu reduzieren sowie Verhaltenshinweise bei auftretenden Symptomen zu beachten. Ebenfalls werden Sie aufgefordert, weitere Schritte mit dem Hausarzt,dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst bzw. dem örtlichen Gesundheitsamt abzustimmen. Mehr dazu auf der Seite des RKI

  

  • Coronahilfe: Ich benötige Unterstützung beim Einkauf/Ich habe Zeit und kann Hilfe anbieten.

Dann schauen Sie beim Ehrenamtsservice vorbei. Hier finden Sie eine Auflistung von ehrenamtlichen Angeboten in der Corona-Krise: Coronahilfe - gemeinsam engagiert im Emsland

 

  • Ich habe Sorgen, mit wem kann ich sprechen?

Da aufsuchende Hilfen und persönliche Kontakte nur eingeschränkt möglich sind, fühlen sich Menschen mit ihren wachsenden Sorgen und Ängsten allein gelassen. Ansprechpartner kann hier der Sozialpsychiatrische Dienst sein, der eine telefonische Beratung in psychischen Krisen und Belastungssituationen übernimmt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unter den Rufnummern 05931/44-1200, 0591/84-3323 und 04962/501-3101 zu erreichen.

 

 

Quarantäne & Testungen

 

  • Ich befürchte an Corona erkrankt zu sein. Wo muss ich mich melden?

Bitte kontaktieren Sie hierfür telefonisch Ihre Hausarztpraxis. Diese wird alles Weitere in die Wege leiten, z.B. falls erforderlich einen Abstrich.

  

  • Wann werde ich unter Quarantäne gestellt?

Die Quarantäne wird angeordnet, wenn Sie Kontakt zu einem COVID-19-Erkrankten hatten. Damit zählen Sie zu den Personen, die ansteckungsverdächtig bzw. krankheitsverdächtig sind. Auch bei Ein- und Rückreisen aus dem Ausland in die Bundesrepublik sind Quarantäneregelungen zu beachten: Wer aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreist, ist verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 10 Tagen (14 Tage bei Virusvariantengebiet) nach der Einreise ständig dort abzusondern (Quarantäne). 

 

  • Was geschieht mit meiner Familie (u. Haustier), wenn ich unter Quarantäne gestellt werde?

Das soziale Leben wird durch die Quarantäne erheblich reduziert. Bleiben Sie mit Familie und Freunden in Kontakt, z.B. über Telefon und soziale Medien. Sollten Sie selbst infiziert sein, werden die in Ihrem Haushalt lebenden Personen regelmäßig Kontaktpersonen sein und mit Ihnen unter Quarantäne gestellt.
Sollten Sie hingegen aufgrund Ihrer Reise und den Krankheitssymptomen oder aufgrund Ihres Kontaktes zu einer infizierten Person unter Quarantäne gestellt worden sein, sind die anderen in Ihrem Haushalt lebende Personen nicht zugleich auch unter Quarantäne gestellt. In jedem Fall sind strenge Abstandsregeln einzuhalten.
Wenn Sie einen Hund als Haustier haben, so bitten Sie Freunde oder Nachbarn, mit ihm für die Zeit der Quarantäne ihn zur Versorgung aufzunehmen oder zumindest mit ihm spazieren zu gehen.

 

  • Ist die medizinische Versorgung während meiner Quarantäne sichergestellt, z. B. durch Hebamme, Altenpfleger?

Benötigen Sie weitere medizinische Hilfe während der Quarantäne, kontaktieren Sie diese bitte zunächst telefonisch und weisen Sie auf die Quarantänesituation hin. Das medizinische Personal darf Sie in adäquater Schutzbekleidung aufsuchen.  

 

  • Warum kommuniziert der Landkreis Emsland die Zahl der durchgeführten PCR-Tests im Landkreis nicht und auch keine entsprechende Quote positiver Testergebnisse?

Weil diese Zahlen schlichtweg nicht vorliegen: Ein Großteil der Tests wird über die niedergelassenen Ärzte abgewickelt, Bürgerinnen und Bürger sollen sich bei Symptomen oder einem Verdacht auf Corona ja auch an ihren Hausarzt wenden. Die Ärzte senden die Proben dann an ein geeignetes Labor zur Auswertung – aber nur die positiven Testergebnisse werden an das Gesundheitsamt gemeldet. Eine Information über ein negatives Testergebnis ist hingegen nicht meldepflichtig.

 

  • Aber der Landkreis testet doch auch selbst, wie sieht denn hier die Quote aus?

Der Landkreis als Infektionsschutzbehörde testet anlassbezogen und führt z.B. Abstrichaktionen im Kontext von Infektionsgeschehen durch. Da wir hier gezielt im Umfeld bestehender Infektionsfälle testen, ist eine höhere Quote positiver Ergebnisse zu erwarten, die aber immer nur punktuell aussagekräftig ist - und keine Schlussfolgerungen für das Infektionsgeschehen im gesamten Kreisgebiet zulässt.

 

 

Arbeit & Unternehmen

Aktuelle Informationen zum Thema wirtschaftliche Hilfen, Kurzarbeit usw. können die Kolleginnen und Kollegen von der Wirtschaftsförderung und Emsland GmbH geben. Hier finden Sie Informationen und Kontaktdaten. 

 

 


Zur Beantwortung übergeordneter Fragen wurden verschiedene Quelle herangezogen: www.infektionsschutz.de, www.rki.de, www.niedersachsen.de/coronavirus, www.bundesregierung.de