Große Koalition für Kinder
270 Teilnehmer beim Fachkongress am 23.02.2007 in Meppen
Die "Große Koalition für Kinder" im Landkreis Emsland hat einen neuen Schub erhalten. 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen in den Berufsbildenden Schulen in Meppen zustimmend die positive Bilanz der letzten 15 Monate entgegen und einigten sich auf weitere konkrete Umsetzungsschritte.
Landrat Hermann Bröring äußerte sich zufrieden über die bisherigen Projekte. "Es ist ein Wettbewerb entbrannt um den Titel der familienfreundlichsten Kommune, des familienfreundlichsten Betriebes." Bröring erinnerte an die seit 1997 mit 71 Euro im Emsland stabilen Elternbeiträge für Kindertagesstätten. 2005 habe man mit der Gründung der "Großen Koalition für Kinder" weitere Maßnahmen in Angriff genommen.
Dazu zählt die Imagekampagne, bei der mit großflächigen Straßenschildern, Informationsblätter, Plakaten und neuerdings mit Schirmen für ein familienfreundliches Emsland geworben wird. "Wir müssen das Kind mehr als soziales Kapital statt unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten begreifen", so der Landrat. Bröring dankte ausdrücklich den Beschäftigten und Trägern der Kindertagesstätten für den Aufbau der Familienzentren. Inzwischen gebe es 13 von ihnen, weitere sollen bis Jahresende folgen.
Mit der dank der heimischen Wirtschaft gegründeten Familienstiftung stünden jährlich bis zu 400.000 Euro für Projekte zur Verfügung. Bröring betonte, dass das Geld nicht zur Umsetzung gesetzlicher Verpflichtungen verwendet werde, sondern in zusätzliche Maßnahmen fließen soll. Die Familienzentren würden daneben kontinuierlich zu zentralen Anlaufstellen der Eltern für die verschiedenen Angebote aufgebaut werden.
In vier Arbeitskreisen wurden dann weitere konkrete Projekte beraten. Die Öffentlichkeitsarbeit für die verschiedenen Bausteine soll verstärkt werden. Für die Beratung von familienunterstützenden Maßnahmen in Betrieben soll ein Unternehmscoach eingesetzt werden. Ferner sollen die Betreuungsmöglichkeiten morgens und abends sowie in den Ferien ausgeweitet werden. Zur Integration der Bildungs- und Beratungsangebote in die Kindertagesstätten soll zunächst eine Bestandsanalyse durchgeführt werden.
Dazu zählt die Imagekampagne, bei der mit großflächigen Straßenschildern, Informationsblätter, Plakaten und neuerdings mit Schirmen für ein familienfreundliches Emsland geworben wird. "Wir müssen das Kind mehr als soziales Kapital statt unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten begreifen", so der Landrat. Bröring dankte ausdrücklich den Beschäftigten und Trägern der Kindertagesstätten für den Aufbau der Familienzentren. Inzwischen gebe es 13 von ihnen, weitere sollen bis Jahresende folgen.
Mit der dank der heimischen Wirtschaft gegründeten Familienstiftung stünden jährlich bis zu 400.000 Euro für Projekte zur Verfügung. Bröring betonte, dass das Geld nicht zur Umsetzung gesetzlicher Verpflichtungen verwendet werde, sondern in zusätzliche Maßnahmen fließen soll. Die Familienzentren würden daneben kontinuierlich zu zentralen Anlaufstellen der Eltern für die verschiedenen Angebote aufgebaut werden.
In vier Arbeitskreisen wurden dann weitere konkrete Projekte beraten. Die Öffentlichkeitsarbeit für die verschiedenen Bausteine soll verstärkt werden. Für die Beratung von familienunterstützenden Maßnahmen in Betrieben soll ein Unternehmscoach eingesetzt werden. Ferner sollen die Betreuungsmöglichkeiten morgens und abends sowie in den Ferien ausgeweitet werden. Zur Integration der Bildungs- und Beratungsangebote in die Kindertagesstätten soll zunächst eine Bestandsanalyse durchgeführt werden.

Breiten Raum nahm die Kooperation zwischen Kindertagesstätte und Grundschule ein. Landrat Bröring betonte, dass hier eine enge Zusammenarbeit nötig sei, um besonders in den Dörfern beide Einrichtungen auf Dauer erhalten zu können. Dazu sollen nach einer Analyse der bestehenden Zusammenarbeit gemeinsame Standards festgelegt werden, eine Ideenbörse entwickelt und Kooperationsbeauftragte gewählt werden.
Rede von Landrat Hermann Bröring vom 22.02.2007 (PDF)
Arbeitsergebnisse vom 22.02.2007 (PDF)
Am 04.11.2005 veranstaltete der Landkreis Emsland mit ca. 300 Vertreterinnen und Vertretern aller gesellschaftlich relevanten Gruppen aus Kirchen, Politik, Gemeinden, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden ein ganztägiges Hearing "Große Koalition für Kinder - Bessere Chancen für Familien im Emsland".
Zum Auftakt des eintägigen Hearings im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) in Lingen stellte Prof. Dr. Paul Kirchhof in einem Gastvortrag die Frage, ob man eine im Erwerbsleben sterbende oder aber in Kindern vitale Gesellschaft wolle.
Ziel der "Großen Koalition für Kinder" ist, den wesentlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
Arbeitsergebnisse vom 22.02.2007 (PDF)
Am 04.11.2005 veranstaltete der Landkreis Emsland mit ca. 300 Vertreterinnen und Vertretern aller gesellschaftlich relevanten Gruppen aus Kirchen, Politik, Gemeinden, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden ein ganztägiges Hearing "Große Koalition für Kinder - Bessere Chancen für Familien im Emsland".
Zum Auftakt des eintägigen Hearings im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) in Lingen stellte Prof. Dr. Paul Kirchhof in einem Gastvortrag die Frage, ob man eine im Erwerbsleben sterbende oder aber in Kindern vitale Gesellschaft wolle.
Ziel der "Großen Koalition für Kinder" ist, den wesentlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
- der demographischen Entwicklung,
- einer veränderten Wertestruktur unserer Gesellschaft,
- einer Arbeitswelt, die zunehmend geprägt ist durch hohe Flexibilität und Mobilität
und den sich daraus ergebenden Veränderungen für eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft zu begegnen.
Dies soll einerseits durch eine noch kinder- und familienfreundlichere Gestaltung des Emslandes, zum anderen aber auch durch die Schaffung von Voraussetzungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreicht werden.
Die Veranstaltung am 04.11.05, die als Auftakt eines dauerhaften und langfristigen Prozesses zu sehen ist, endete mit der gemeinsamen Erklärung aller Teilnehmer zur "Großen Koalition für Kinder". Zu den Handlungsaufträgen, die mit dieser "Koalitionserklärung" einhergingen, gehören unter anderem
Dies soll einerseits durch eine noch kinder- und familienfreundlichere Gestaltung des Emslandes, zum anderen aber auch durch die Schaffung von Voraussetzungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreicht werden.
Die Veranstaltung am 04.11.05, die als Auftakt eines dauerhaften und langfristigen Prozesses zu sehen ist, endete mit der gemeinsamen Erklärung aller Teilnehmer zur "Großen Koalition für Kinder". Zu den Handlungsaufträgen, die mit dieser "Koalitionserklärung" einhergingen, gehören unter anderem
- die Schaffung einer Kommunikationsplattform zum Thema "Familienfreundliches Emsland",
- die Einrichtung von Familienzentren, die als Netzwerke für Familien entsprechend den örtlichen Gegebenheiten gestaltet werden, und
- Projekte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf entwickeln.







