Siedlungsentwicklung
Ziel:
Die Bauleitplanung in den Kommunen soll auf die Stärkung der Siedlungskerne (Dorf- und Ortsmittelpunkte) ausgerichtet werden. Dabei ist anzustreben, dass Wohnquartiere entstehen, in denen Jung und Alt nach ihren jeweiligen Bedürfnissen leben können, zugleich aber als Generationenmix dem örtlichen Leben neue Impulse geben.
Handlungsansätze:
In der Öffentlichkeit ist ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die Städte und Gemeinden ihre Bauleitplanung in Anbetracht des demografischen Wandels auf die Entwicklung der Siedlungskerne ausrichten müssen.
Der Landkreis unterstützt die Städte und Gemeinden bei der Neuausrichtung ihrer Bauleitplanung.
Der angestrebte Generationenmix soll ferner durch eine wohnortnahe Versorgung mit Senioreneinrichtungen unterstützt werden.
Der seniorengerechte Um- und Ausbau der kommunalen Infrastruktur ist durch Umnutzung vorhandener Bausubstanz flexibel zu unterstützen.
Konkrete Informationen:
Ein kreisweiter Arbeitskreis Demografie mit Vertretern sämtlicher emsländischer Kommunen hat sich bereits intensiv mit der Notwendigkeit einer verstärkten Innenentwicklung befasst. Verschiedene vorbildliche bundesweite Initiativen und Beispiele wurden beraten. Exemplarisch wird zur Information auf die nachfolgenden Links hingewiesen:
http://www.lean2.de/ (Kommunale Finanzen und nachhaltiges Flächenmanagement in NRW)
www.melap-bw.de/ziele/index.html (Flächenmanagement in Baden Württemberg)
Aber auch regionale und lokale Aktivitäten bringen beim Thema Siedlungsentwicklung neue Impulse. So ist beispielsweise in kürze das Ergebnis einer "Machbarkeitsstudie Wohnprojekt"
der Gemeinde Vrees zu erwarten (siehe www.vrees.de/pdf_files/0513_EZE_Menterwolde.pdf).
Ferner wird sich der Landschaftstag 2010, eine Veranstaltung der Emsländischen Landschaft e.V. für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim, mit der Sicherung der Lebensqualität im ländlichen Raum im demografischen Wandel befassen.






