Emsbüren
Katholische Pfarrkirche St. Andreas, Emsbüren
Die Emsbürener Kirche ist ein Kompositbau, dessen Bausubstanz bis in die romanische Zeit reicht. Sie besteht aus einem Mittelschiff und zwei Seitenschiffen (Dreischiffige Hallenkirche). Zu dieser dreischiffigen gotischen Hallenkirche wurde das Gotteshaus erst seit dem 15. Jahrhundert in mehreren Abschnitten.
Der 78 Meter hohe Turm wurde 1864 konzipiert. Er ist dem Langhaus vorangestellt und besteigbar.
Das älteste Stück der Kirche ist der romanische Taufstein, der aus der Zeit um 1200 stammt. Er ist aus Bentheimer Sandstein gefertigt. Einzigartig für das Emsland ist die Armenseelen-Lichtsäule, die außen an der Südseite der Kirche neben dem Kriegerehrenmal steht. Weiterhin sehenswert sind die Strahlenmadonna und der Hochaltar. Hier kann man sich eine bemerkenswerte Darstellung der Heilsgeschichte anschauen. In der Sakramentskapelle in einer Nische im Marmorblock unter dem Tabernakel werden zudem noch Reliquien des hl. Ludgerus aufbewahrt.
Auch den Pfarrgarten, häufig auch ''Pastors Garten'' genannt, sollte man bei der Besichtigung nicht vergessen.






